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Weinaroma – die wichtigsten Weindüfte erklärt

Wussten Sie, dass ein Glas Wein 1000 unterschiedliche Düfte verströmen kann? Das Bukett eines Weines ist ein sehr wichtiges Kriterium zur Qualitätsbeurteilung. Wie ein gemischter Blumenstrauss entfaltet der Wein ein Bukett aus verschiedenen Duftnoten.

Primäre, sekundäre und tertiäre Wein-Aromen – Bukett, Blume, Nase

Das Bukett eines Weines, die Gesamtheit der Duftnoten, die er verströmt, wird gelegentlich auch als Blume oder Nase bezeichnet. Ein einziges Glas Wein kann Hunderte verschiedene Aromen verströmen. Das Wort Aroma kommt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet Gewürz.

Weinexperten unterscheiden zwischen primären, sekundären und tertiären Wein-Aromen. Aus der Traube bezieht der Wein seine primären Aromen. Welche Aromastoffe in welcher Ausprägung die Traube entwickelt hängt von Rebsorte, Bodenbeschaffenheit und Klima der Region bzw. den klimatischen Bedingungen des jeweiligen Jahrgangs ab.

Sekundäre Wein-Aromen bzw. deren Vorstufen entstehen bei der Verarbeitung des Traubengutes, also der Gärung (Hefetöne) und dem Fassausbau. So stammen die typischen Vanille- und Röstaromen vieler Weine von der Lagerung in neuen Barriques. Die so genannten tertiären Aromen reifen während der Lagerung und Alterung in der Flasche. Dazu zählen beispielsweise der Petrolton bei Weissweinen oder die Ledernoten von gereiften Rotweinen. Bei der Alterung können auch unerwünschte tertiäre Aromen entstehen. Der häufigste Weinfehler dieser Art ist, wenn der Wein „korkt“.

Bei der Entwicklung des Wein-Buketts kommt dem Winzer eine bedeutende Rolle zu. Er entscheidet über Lage, über Zeitpunkt und Reifegrad der Traubenernte, er bestimmt und überwacht Gärung, Vinifizierung und Lagerung und beeinflusst damit die Nase eines Weines ganz entscheidend.

Warum duftet Wein nach Beeren

Natürliche Aromastoffe sind leicht flüchtige chemische Verbindungen, die in natürlichen Substanzen (pflanzlich, tierisch, mineralisch usw.) enthalten sind. Bei der Beurteilung und Beschreibung eines Weines richten sich Önologen nach Leitaromen, wie wir sie von Beeren, Früchten, Blumen, Gewürzen und anderen Dingen kennen. Ein Wein kann nach einer bestimmten Beere duften, weil er entweder dieselben Aromastoffe enthält, oder weil einzelne Aromen von der menschlichen Nase sehr ähnlich wahrgenommen werden. 

Die wichtigsten Wein-Duftnoten

Weinexperten unterscheiden zumeist zwischen 8 verschiedenen Aromafamilien. Die Palette der fruchtigen Aromen ist wohl die umfangreichste und reicht von Apfel und Ananas über Erdbeere, Cassis (schwarze Johannisbeere), Kirsche und Nuss bis zu Dörrobst und gekochten Früchten. Häufig sind auch blumige Noten (z. B. Holunderblüten) und würzige Aromen (z. B. Vanille, Pfeffer). Zu den pflanzlich vegetativen Aromen zählen frisches Gras, Sommerstroh, aber auch Tabak und Schwarztee. Schokolade und Honig werden zu den karamellisierten Aromen gerechnet. Bei vielen Weingeniessern sehr beliebt sind die holzig rauchigen und die erdig mineralischen Aromen. Schliesslich gibt es noch die mikrobiologischen Aromen wie Sauerkraut oder Joghurt. Die Liste der häufigsten Weinaromen umfasst in etwa 150 verschiedene Düfte.

 


 

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