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Südafrika

Südafrika – Weinland mit Vergangenheit und Zukunft

Bereits die ersten europäischen Siedler, die holländischen Ahnen der Buren, pflanzten kurz nach der Gründung von Kapstadt im Jahre 1652 am Fuss des Tafelbergs die ersten Reben. Der frühere Schiffsarzt Jan van Riebeeck hatte für die Ostindische Kompanie in der Tafelbucht eine Verpflegungsstation einzurichten und ordnete das Anlegen eines Weinbergs an. Es ging ihm dabei weniger um das Genussmittel Wein, sondern um ein bekömmliches Getränk für die Seeleute auf ihrem langen Weg von Europa nach Indien. Der Wein erwies sich nämlich als weit weniger verderblich als Trinkwasser. Durch die weltweiten Handelsbeziehungen der Holländischen Ostindien Kompanie machten sich die Weine vom Kap der Guten Hoffnung rasch einen Namen von Europa bis Ostasien.

Die Weinhochburgen Stellenbosch, Paarl und Constantia

Die wichtigsten Zentren des südafrikanischen Weinbaus sind von Kapstadt aus in einer knappen Autostunde zu erreichen. In Stellenbosch, einer paradiesischen Landschaft mit optimalem Weinbauklima, entwickelte sich eine mustergültige Weinwirtschaft. Die hervorragenden Rahmenbedingungen haben, ähnlich wie in den blühenden Anbauregionen Frankreichs, Italiens und Kaliforniens haben schon früh potente Investoren angelockt.

Ähnliches gilt für den Weindistrikt Paarl, etwas weiter landeinwärts im Nordosten von Kapstadt gelegen. Und auch von Constantia, südlich von Kapstadt gelegen, ist zu einer Hochburg des Südafrikanischen Weinbaus geworden.

Die wichtigsten Rebsorten Südafrikas

Hier fanden und finden denn auch die meisten bekannten Rebsorten eine neue Heimat. Wichtigste weisse Rebe ist die Stehen, eine Form der Lore-Rebe Chenin blanc, die von alters her angebaut wird und einen ansprechenden, leichten und fruchtigen Wein mit gutem Gehalt ergibt. Auch die Bordeaux-Rebe Sémillon (grüne Traube genannt), die Palomino aus Jerez und die Clairette aus dem südfranzösischen Languedoc bringen reiche Ernten hervor.

Die hauptsächliche Rotweinsorte ist die Cinsaut aus Südfrankreich, die einen vollmundigen, tiefroten Wein von unverwechselbarem Charakter liefert. Fälschlicherweise wird diese Rebe in Südafrika als Hermitage bezeichnet, was ein anderer Name für die Syrah ist. Darum heisst eine Kreuzung mit Pinot noir auch Pinotage – eine interessante, auf Südafrika begrenzte Neuzüchtung, die die Finesse des Burgunders mit der Fülle südfranzösischer Weine verbindet.

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Südafrika – Weinland mit Vergangenheit und Zukunft

Bereits die ersten europäischen Siedler, die holländischen Ahnen der Buren, pflanzten kurz nach der Gründung von Kapstadt im Jahre 1652 am Fuss des Tafelbergs die ersten Reben. Der frühere Schiffsarzt Jan van Riebeeck hatte für die Ostindische Kompanie in der Tafelbucht eine Verpflegungsstation einzurichten und ordnete das Anlegen eines Weinbergs an. Es ging ihm dabei weniger um das Genussmittel Wein, sondern um ein bekömmliches Getränk für die Seeleute auf ihrem langen Weg von Europa nach Indien. Der Wein erwies sich nämlich als weit weniger verderblich als Trinkwasser. Durch die weltweiten Handelsbeziehungen der Holländischen Ostindien Kompanie machten sich die Weine vom Kap der Guten Hoffnung rasch einen Namen von Europa bis Ostasien.

Die Weinhochburgen Stellenbosch, Paarl und Constantia

Die wichtigsten Zentren des südafrikanischen Weinbaus sind von Kapstadt aus in einer knappen Autostunde zu erreichen. In Stellenbosch, einer paradiesischen Landschaft mit optimalem Weinbauklima, entwickelte sich eine mustergültige Weinwirtschaft. Die hervorragenden Rahmenbedingungen haben, ähnlich wie in den blühenden Anbauregionen Frankreichs, Italiens und Kaliforniens haben schon früh potente Investoren angelockt.

Ähnliches gilt für den Weindistrikt Paarl, etwas weiter landeinwärts im Nordosten von Kapstadt gelegen. Und auch von Constantia, südlich von Kapstadt gelegen, ist zu einer Hochburg des Südafrikanischen Weinbaus geworden.

Die wichtigsten Rebsorten Südafrikas

Hier fanden und finden denn auch die meisten bekannten Rebsorten eine neue Heimat. Wichtigste weisse Rebe ist die Stehen, eine Form der Lore-Rebe Chenin blanc, die von alters her angebaut wird und einen ansprechenden, leichten und fruchtigen Wein mit gutem Gehalt ergibt. Auch die Bordeaux-Rebe Sémillon (grüne Traube genannt), die Palomino aus Jerez und die Clairette aus dem südfranzösischen Languedoc bringen reiche Ernten hervor.

Die hauptsächliche Rotweinsorte ist die Cinsaut aus Südfrankreich, die einen vollmundigen, tiefroten Wein von unverwechselbarem Charakter liefert. Fälschlicherweise wird diese Rebe in Südafrika als Hermitage bezeichnet, was ein anderer Name für die Syrah ist. Darum heisst eine Kreuzung mit Pinot noir auch Pinotage – eine interessante, auf Südafrika begrenzte Neuzüchtung, die die Finesse des Burgunders mit der Fülle südfranzösischer Weine verbindet.

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