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Das Weissweinglas - Welches Glas für welchen Wein?

Es ist noch gar nicht so lange her, dass die verwendeten Gläser für den Genuss von Wein eigentlich völlig ungeeignet waren. Erst der österreichisch-böhmische Glasdesigner Claus Riedel entwickelte funktionale Weingläser, die ihre Ästhetik der Funktion, nämlich dem optimalen Genuss, unterordneten. Seine dünnwandigen unverzierten Gläser in unterschiedlichen Grössen und Formen, dazu gemacht, die Vorzüge eines Weines optimal erlebbar zu machen, waren revolutionär. Anfangs noch belächelt, veränderten Riedels Gläser die Weingenusskultur dramatisch. Für Weissweine gelten heute die folgenden Glasformen als ideal.

Schaumweine und Champagner

Schaumweine und Champagner brauchen einerseits eine grosse Glasoberfläche, um ihre Millionen Perlen optimal entfalten zu können, andererseits soll das Glas auch ihre gereifte Aromenkomplexität erlebbar machen. Ideal ist deshalb ein schlankes tulpenförmiges Glas mit nach oben verengtem Rand, der die Aromen nicht so schnell entweichen lässt.

Leichte säurebetonte Weissweine...

...brauchen keinen grossen Glasdurchmesser, da nur die fruchtigen Noten betont werden sollen. Vorteilhaft ist ein nach aussen gestülpter Rand, der den Wein zuerst auf die Zungenspitze legt, wo die Süsse wahrgenommen wird. So tritt die Säure nicht zu stark in den Vordergrund.

Körperreiche, in Holz ausgebaute Weissweine...

...können ihre Aromenkomplexität in einem Glas mit grösserem Volumen und höherem Kamin (Höhe von der Weinoberfläche bis zum Glasrand) am besten entfalten. So ist genügend Luftkontakt vorhanden und die Nase nimmt die Aromen im richtigen Abstand zum Wein wahr. Zu nahe an der Weinoberfläche ist das Duftbild weniger harmonisch.

Für aromatische üppige Weissweine...

...darf das Glas grösser und etwas offener sein, da es weniger darum geht, die Aromen festzuhalten. Die weitere Öffnung lenkt den Wein an den Zungenrand, wo die Säure erlebt wird und der Wein seine Struktur besser präsentieren kann.

Süssweine...

...sind in ihrer Struktur und Textur sehr unterschiedlich, weshalb es schwer ist, das eine optimale Glas zu empfehlen. Generell sollte die Grösse des Glases jedoch der geringeren Menge angepasst und nach unten trichterförmig sein, damit der Wein ausreichend Oberfläche bekommt. Eine leichte Verengung nach oben bündelt die Aromen. 

 

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Ein nach oben verengtes Glas konzentriert
den feinen Duft eines Champagners.
Das Glas nicht zu voll einschenken, damit
genügend Luftraum zur Bukett-Entfaltung bleibt.
Eine grosse Oberfläche hilft üppigen Weissweinen, ihre Aromenkomplexität voll auszuspielen.

 


 

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